Was das Programm tut.
- Du legst pro Klausur eine Sammlung an (Titel, Fach, Kurs, Datum).
- Pro Schüler lädst du Foto(s) der handgeschriebenen Klausur hoch.
- Du lässt das Bild von einem KI-Werkzeug deiner Wahl transkribieren (fobizz, ChatGPT, Claude). Das Programm hilft dir, das Bild und einen passenden Prompt mit einem Klick in die Zwischenablage zu legen.
- Du fügst das Transkript zurück in den Editor ein, korrigierst, speicherst.
- Optional: Du exportierst alle Transkripte einer Klausur als JSON-Bundle und öffnest es direkt im Feedback-Tool. Wenn vorher ein Planer-Build aus dem KA-Builder angedockt wurde, enthält das Bundle auch Aufgaben, Kompetenzen und Bewertung.
- Alle Daten liegen lokal in einem Ordner
klausuren/neben dem Programm.
Bessere Transkriptionsqualität. Der Themenwortschatz aus dem angedockten Planer-Build, also die Wörter aus Erwartungshorizont, Musterlösung und Material, geht jetzt als Lesehilfe direkt in den Auftrag an die KI und nicht mehr nur in die Prüfleiste. Genau dieser Wortschatz ist der beste Kandidat für krakelige Fachbegriffe und Eigennamen. Der Auftrag enthält zusätzlich ein kurzes Beispiel, das die Markierungskonventionen vorführt. Arbeitest du ohne eigenen API-Key über das Kopieren in fobizz, ChatGPT oder Claude, bekommt der kopierte Prompt denselben Klausur-Kontext mit. Als stärkstes Claude-Modell steht Claude Opus 5 zur Wahl, für die schwierigsten Handschriften; empfohlene Voreinstellung bleibt das ausgewogene Claude Sonnet 5. Neue Foto-Uploads werden standardmäßig optimiert (begradigen, Kontrast, schärfen; ↩︎ Original holt den Scan davor zurück), und bei schwacher Bildqualität, also zu geringer Auflösung oder blassen, unscharfen Aufnahmen, warnt die Werkbank direkt beim Hochladen.
Unsichere Stellen im Dialog klären. Öffnest du eine noch nicht abgeschlossene Arbeit, erscheint über Scan und Text eine Prüfleiste. Sie zeigt die fragliche Stelle im Satzzusammenhang, daneben nummerierte Vorschläge und ein bereits mit dem besten Vorschlag vorbelegtes Eingabefeld. Stimmt der oberste Vorschlag, genügt die Eingabetaste; einen anderen Vorschlag wählst du mit Alt (Mac) bzw. Strg (Windows) und der Ziffer, sonst tippst du das richtige Wort. Die Eingabetaste übernimmt und springt weiter, Tab und Umschalt+Tab blättern vor und zurück. Die Stelle wird im Transkript gelb hervorgehoben und mittig gescrollt, damit du sie nicht suchen musst; bei mehrseitigen Arbeiten steht dabei ein Hinweis auf die vermutliche Scan-Seite. Kommt dieselbe Stelle mehrfach vor, erledigst du alle Vorkommen auf einmal. Bei durchgestrichenen Wörtern und Rand-Einschüben fragt die Leiste nicht nach dem Wort, sondern ob die Stelle zählt. Die Vorschläge stammen aus den alternativen Lesarten, die die KI beim Transkribieren mitliefert, aus dem Themenwortschatz des angedockten Planer-Builds und aus den Transkripten der übrigen Schüler:innen derselben Klausur; das kostet nichts. Für hartnäckige Fälle kannst du Nochmal fragen drücken, das schickt genau diese eine Stelle erneut an die KI und ist ein zusätzlicher, kostenpflichtiger Aufruf.
Alle transkribieren arbeitet mehrere Arbeiten gleichzeitig ab und läuft im Hintergrund weiter, wenn du den Dialog schließt; die ersten Transkripte kannst du also schon prüfen. Von der KI abgewiesene Anfragen werden automatisch wiederholt, statt eine Lücke im Klassensatz zu hinterlassen. Bilder gehen verkleinert an die Schnittstelle, was den Upload deutlich verkürzt. Beim Sammel-Scan erkennt die Werkbank auf Wunsch leere Trennblätter zwischen den Arbeiten und teilt automatisch dort auf. Vor dem Optimieren wird die Erstfassung eines Scans gesichert, mehrfaches Optimieren verschlechtert das Bild deshalb nicht mehr.
Vier KI-Provider zur Wahl (Claude, GPT, Mistral, lokales Ollama) mit Dropdown in der Kopfzeile; alle Seiten eines Schülers gehen in einem Durchgang an die KI; optionaler 2. Durchgang, in dem die KI ihr Transkript gegen die Bilder gegenliest; Markierung unsicherer Wörter mit Sprung-Knopf; Alle transkribieren für die ganze Klasse; Sammel-Upload und PDF-Import mit automatischer Verteilung auf Schüler; automatisches Speichern beim Schülerwechsel; Suchen/Ersetzen und Wortzahl im Editor; Klausur-Archiv als ZIP für Rechnerwechsel.
Die Klausur-Werkbank läuft in jedem aktuellen Browser. Erfahrungsgemäß am reibungslosesten in Chrome: insbesondere das Kopieren von Bildern in die Zwischenablage ist dort am robustesten. Auf Mac startet das Programm Safari als Standard; bei Problemen einfach http://127.0.0.1:8765 in Chrome öffnen.
Erstinstallation Mac.
Den entpackten Ordner nicht in Downloads, Dokumente oder Schreibtisch liegen lassen. macOS Sequoia (15+) blockiert dort den Zugriff für das Einrichtungs-Programm (uv).
Stattdessen den ganzen Ordner ins Hauptverzeichnis ziehen; im Finder links in der Seitenleiste der Eintrag mit dem Haus-Symbol und deinem Benutzernamen.
- ZIP entpacken (Doppelklick reicht).
- Den entpackten Ordner aus Downloads ins Hauptverzeichnis ziehen (Drag & Drop in der Finder-Seitenleiste).
- In den verschobenen Ordner gehen.
- Doppelklick auf
Klausur-Werkbank starten.command. - Es erscheint eine Sicherheitswarnung: „Apple could not verify ... is free of malware" mit den Knöpfen Move to Trash und Done. Das ist macOS-Standardverhalten für alle Skripte außerhalb des App Stores.
- Knopf Done anklicken (nicht Move to Trash).
- Apfel-Menü oben links, dann Systemeinstellungen ... öffnen.
- Links Datenschutz & Sicherheit wählen.
- Nach unten scrollen bis zum Abschnitt Sicherheit; dort steht: „Klausur-Werkbank starten.command wurde blockiert ...". Daneben Trotzdem öffnen anklicken.
- macOS fragt nach Passwort oder Touch ID; bestätigen.
- Die ursprüngliche Warnung erscheint nochmal, diesmal mit dem zusätzlichen Knopf Öffnen. Anklicken.
- Ein Terminal-Fenster öffnet sich, das Programm startet. Beim allerersten Start lädt es ca. 100 MB an Python-Komponenten herunter (1 bis 2 Minuten). Der Browser öffnet sich automatisch unter http://127.0.0.1:8765.
Diese Freigabe ist einmalig. Ab jetzt startet das Programm bei jedem Doppelklick ohne Warnung.
Klausur-Werkbank starten.command ins Dock ziehen (rechte Seite, neben dem Papierkorb); dann genügt ein Klick.
Schneller Alternativweg (Terminal)
Wer Terminal kennt, spart sich den Systemeinstellungen-Umweg:
- Programme/Dienstprogramme/Terminal öffnen (oder Cmd+Leertaste, „Terminal" eintippen).
xattr -creintippen (mit Leerzeichen am Ende, nicht Enter).- Den entpackten Ordner aus dem Finder ins Terminal-Fenster ziehen (Pfad wird automatisch eingefügt).
- Enter drücken.
- Doppelklick auf
Klausur-Werkbank starten.commandfunktioniert nun ohne Warnung.
Beenden: Ctrl+C im Terminal-Fenster drücken (auf der Mac-Tastatur die control-Taste, nicht cmd), dann das Fenster schließen.
Erstinstallation Windows.
- ZIP entpacken (Rechtsklick, dann Alle extrahieren).
- In den entpackten Ordner gehen.
- Doppelklick auf
Klausur-Werkbank starten.bat.Anmerkung zur DateianzeigeWindows blendet die Endung
.batstandardmäßig aus. Im Explorer steht deshalb meist nur Klausur-Werkbank starten (ohne.bat). Es ist die Datei mit dem Zahnrad- oder Konsolen-Symbol und dem Typ Windows-Batch-Datei. - Sicherheitswarnung von Windows SmartScreen: „Der Computer wurde durch Windows geschützt", mit prominentem Knopf Nicht ausführen.
- Auf den kleinen Link „Weitere Informationen" klicken (steht direkt unter dem Warntext, wird leicht übersehen).
- Erst dann erscheint der Knopf Trotzdem ausführen. Anklicken.
- Konsolen-Fenster öffnet sich. Beim allerersten Start lädt es ca. 100 MB an Python-Komponenten herunter (1 bis 2 Minuten).
- Browser öffnet sich automatisch unter http://127.0.0.1:8765.
Falls statt SmartScreen ein Dialog erscheint, der fragt „Wie möchtest du diese Datei öffnen?" und den Microsoft Store vorschlägt: Du hast versehentlich eine andere Datei erwischt. Im Explorer im Reiter Ansicht bei Dateinamenerweiterungen einen Haken setzen, dann ist die Datei Klausur-Werkbank starten.bat eindeutig zu erkennen.
Diese SmartScreen-Freigabe ist einmalig. Ab jetzt startet das Programm bei jedem Doppelklick ohne Warnung.
Rechtsklick auf Klausur-Werkbank starten.bat, dann An Start anheften oder Verknüpfung erstellen (Verknüpfung auf den Desktop ziehen); danach genügt ein Klick.
Beenden: Strg+C im Konsolen-Fenster drücken, dann das Fenster schließen.
Arbeitsablauf.
1. Klausur anlegen
- Knopf + Neue Klausur oben rechts.
- Eintragen: Titel (z. B. „Klausur Englisch Q1: Adichie"), Fach, Kurs, Datum.
- Anlegen. Die Klausur erscheint links in der Seitenleiste.
2. Schüler hinzufügen
- Klausur in der Seitenleiste auswählen.
- Knopf + Schüler im Klausur-Kopf.
- Es entsteht ein Schülereintrag mit anonymer ID (z. B.
S-001). - Optional: Klartextnamen eintragen. Bleibt nur lokal in einer Datei
meta.json; wird nie an externe Dienste geschickt.
3. Bild(er) hochladen
- Schüler in der mittleren Spalte auswählen.
- Knopf Bilder hinzufügen über dem Bildbereich.
- Foto/Scan auswählen. Mehrere Seiten pro Schüler sind möglich.
- Mit « Seite / Seite » blättern. Mit −/100 %/+ zoomen, mit ↺/↻ drehen.
- ✨ Optimieren begradigt die Seite, hebt den Kontrast an und schärft leicht. Der Scan davor wird automatisch gesichert; ↩︎ Original holt ihn zurück. Mehrfaches Optimieren schadet nicht, es wird immer vom gesicherten Scan aus gerechnet. Eine Drehung bleibt beim Zurücksetzen erhalten, weil sie ja bewusst gesetzt wurde.
3b. Ganzen Klassensatz als ein PDF (Sammel-Scan)
Wer den Stapel am Kopierer in einem Rutsch einliest, lädt das PDF über Sammel-Upload hoch und lässt es automatisch auf neu angelegte Schüler:innen verteilen. Drei Wege stehen zur Wahl:
- Feste Seitenzahl, wenn jede Arbeit gleich viele Seiten hat.
- Eigene Verteilung wie 3,2,4, wenn nicht.
- Trennblätter: beim Scannen je ein leeres Blatt zwischen die Arbeiten legen und das Häkchen setzen. Die Werkbank schneidet dann selbst an diesen Stellen und wirft die Trennblätter weg. Das ist der bequemste Weg, weil nichts abgezählt und eingetippt werden muss.
Viele Einzugsscanner haben eine Einstellung wie Leerseiten entfernen oder Blank page removal und werfen die Trennblätter selbst schon weg, bevor die Werkbank sie sehen kann. Diese Einstellung vorher abschalten. Wird kein einziges Trennblatt gefunden, bricht die Werkbank mit einer Meldung ab, statt eine einzige Arbeit mit allen Seiten anzulegen. Die Erkennung ist bewusst streng eingestellt: eine Seite mit nur wenigen Zeilen Handschrift gilt nicht als leer, damit keine echte Schülerseite verlorengeht.
4. Transkribieren (Bridge-Modus)
Standardmodus: du nutzt ein KI-Werkzeug deiner Wahl.
- Knopf Bild kopieren: aktuelles Bild liegt in der Zwischenablage.
- Knopf Prompt kopieren: vorbereiteter Transkriptions-Prompt liegt in der Zwischenablage.
- Wechsel zu fobizz / ChatGPT / Claude:
- Bild ins Chat-Fenster einfügen (Cmd+V bzw. Strg+V)
- Prompt einfügen (zweites Einfügen)
- Antwort abwarten
- Antwort kopieren, in der Klausur-Werkbank in den rechten Texteditor einfügen.
- Speichern mit Cmd+S bzw. Strg+S.
- Nach Korrektur: Knopf Als korrigiert markieren.
API-Modus (optional).
Wer einen API-Key hat, kann die Klausur-Werkbank direkt mit dem KI-Anbieter sprechen lassen. Vorteil: das manuelle Kopieren von Bild und Prompt in fobizz, ChatGPT oder Claude entfällt, ein Klick reicht. Nachteil: pro Seite fallen ein paar Cent an, und die Bilder gehen an einen externen Dienst (im Bridge-Modus ist das identisch, nur eben über den Browser).
Welche Anbieter funktionieren
- Mistral (Frankreich, EU-gehostet, datenschutzfreundlich, empfohlen). Es gibt zwei Modi: OCR für klassische Texterkennung, Pixtral als Vision-Modell.
- OpenAI (USA). Nutzt GPT-4o mit Bildverständnis.
- Anthropic (USA). Nutzt Claude mit Bildverständnis.
- Ollama (lokal). Läuft auf deinem Rechner, kostenlos, braucht aber einen leistungsfähigen Computer und ein vorab heruntergeladenes Vision-Modell.
Bei der reinen Erkennungsqualität von Handschrift liegt erfahrungsgemäß Claude (Anthropic) vorn, gefolgt von GPT (OpenAI); beide verstehen auch Sternchen-Einschübe und Randnotizen am besten. Wer maximalen Wert auf EU-Hosting legt, nimmt Mistral. Es dürfen mehrere Keys gleichzeitig hinterlegt sein; das Dropdown oben rechts in der Werkbank schaltet jederzeit um, auch pro Schüler. Der optionale 2. Durchgang (Checkbox daneben) verbessert das Ergebnis nochmals spürbar, kostet aber das Doppelte pro Seite (bei allen Anbietern trotzdem nur Cent-Beträge).
So bekommst du einen API-Key
Mistral. Auf console.mistral.ai ein Konto anlegen, im Menü links API Keys, Create new key. Vor dem ersten Aufruf muss eine Zahlungsmethode hinterlegt sein (im Menü Billing); Pay-as-you-go, ein aufgeladenes Guthaben von 5–10 Euro reicht für mehrere Klassenarbeiten. Den Key sofort kopieren und sicher ablegen, er wird nur einmal angezeigt.
OpenAI. Auf platform.openai.com einloggen, oben rechts auf das Profil, API Keys, Create new secret key. Zahlungsmethode unter Billing hinterlegen.
Anthropic. Auf console.anthropic.com einloggen, Settings, API Keys, Create Key. Auch hier vorab Guthaben aufladen oder Zahlungsmethode hinterlegen.
Ollama. Auf ollama.com herunterladen, installieren, dann im Terminal das gewünschte Modell ziehen (z. B. ollama pull qwen2.5-vl:7b). Kein Key nötig, dafür eigene Hardware.
Im API-Modus werden Schüler-Bilder an den jeweiligen Anbieter gesendet. Die Bilder enthalten Handschrift, oft auch sichtbare Namen oder Kursangaben auf dem Klausurblatt. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten brauchst du in der Regel einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Mistral bietet einen DSGVO-konformen AVV mit EU-Hosting an, was im Schulkontext die saubere Wahl ist. Bei US-Anbietern (OpenAI, Anthropic) immer mit der Schulleitung bzw. dem Datenschutzbeauftragten klären. Ollama sendet nichts nach außen, ist daher unkritisch.
Den API-Key in der Werkbank hinterlegen
- Im Programmordner die Datei
.env.examplefinden. Sie ist versteckt, weil sie mit einem Punkt beginnt. Sichtbar machen:- Mac: im Finder den Programmordner öffnen, dann Cmd+Shift+. drücken. Versteckte Dateien werden eingeblendet.
- Windows: im Explorer den Reiter Ansicht, dann Einblenden, dann Häkchen bei Ausgeblendete Elemente.
.env.exampleduplizieren (Rechtsklick, Duplizieren bzw. Kopieren & Einfügen) und die Kopie zu.envumbenennen (nur die vier Zeichen.env, ohne.example)..envöffnen:- Mac: Rechtsklick, Öffnen mit, TextEdit.
- Windows: Rechtsklick, Öffnen mit, Editor (Notepad).
- Den Key bei der passenden Zeile eintragen, direkt hinter das Gleichheitszeichen, ohne Anführungszeichen und ohne Leerzeichen:
- Mistral:
MISTRAL_API_KEY=dein-key-hier - OpenAI:
OPENAI_API_KEY=dein-key-hier - Anthropic:
ANTHROPIC_API_KEY=dein-key-hier
- Mistral:
- Optional bei der Zeile
TRANSKRIPTIONS_PROVIDER=keinereintragen, welcher Provider beim Start vorausgewählt sein soll:anthropicfür Claude (beste Handschrift-Erkennung)openaifür GPTmistral_pixtralfür Mistrals Vision-Modellmistral_ocrfür Mistrals klassischen OCR-Modusollamafür ein lokales Ollama-Modell
- Datei speichern (Cmd+S bzw. Strg+S) und das Editor-Fenster schließen.
- Die Klausur-Werkbank beenden: im Terminal (Mac) Ctrl+C bzw. im Konsolen-Fenster (Windows) Strg+C. Danach neu starten.
- Im Editor erscheint nun der Knopf Mit API transkribieren. Klick, kurz warten, das Transkript wird automatisch eingefügt.
Häufigste Ursachen: die Datei heißt .env.txt statt .env (TextEdit hängt manchmal automatisch .txt an, das muss raus); der Key steht hinter der falschen Zeile oder enthält Leerzeichen; oder das Programm wurde nach dem Speichern nicht neu gestartet. Sobald mindestens ein gültiger Key hinterlegt ist, erscheinen Dropdown und API-Knopf automatisch.
Auch mit API-Key sind die Knöpfe Bild kopieren und Prompt kopieren weiterhin nutzbar. Für einzelne Schüler, bei denen die KI an der Handschrift scheitert, kannst du jederzeit auf den manuellen Workflow zurückfallen.
Übergabe ans Feedback-Tool.
Wenn alle Transkripte einer Klausur erfasst sind, kann die Werkbank sie als einzelne JSON-Datei in das webbasierte Feedback-Tool (ka-feedback.html) übergeben. So entsteht ohne Copy-and-Paste eine fertig vorbereitete Korrekturrunde, in der pro Schüler:in eine Zeile mit eingespieltem Text liegt.
1. Optional: Planer-Build andocken
Im KA-Builder die Klassenarbeit fertigstellen und über Build als JSON speichern. In der Werkbank in der Klausur-Kopfzeile auf Planer-Build anhängen klicken, die JSON-Datei wählen. Eine grüne Statuszeile zeigt anschließend Titel, Sprache und Aufgabenzahl an. Über Build lösen lässt sich der Build wieder entfernen, ohne dass die Transkripte angetastet werden.
Wenn kein Build angedockt ist, exportiert die Werkbank trotzdem; im Feedback-Tool sind dann die Aufgabenfelder leer und können dort nachgepflegt werden.
2. Schüler:innen auswählen und exportieren
- Knopf Für Feedback-Tool exportieren in der Kopfzeile öffnet einen Auswahl-Dialog.
- Vorgewählt sind alle, die als korrigiert markiert sind. Schnellfilter über den kleinen Knöpfen Alle, Keine, Nur korrigierte, Alle mit Text.
- Pro Zeile zeigt eine Mini-Statusangabe an, ob Text vorhanden und ob die Schülerin als korrigiert markiert ist.
- JSON herunterladen liefert die Datei
feedback-bundle_<klausur_id>.json.
3. Im Feedback-Tool öffnen
- In ka-feedback.html Knopf Build / Werkbank / JSON / ZIP laden.
- Die Bundle-Datei wählen. Im Feedback-Tool sind alle Schüler:innen sofort als Korrekturzeile angelegt, der Schülertext ist eingetragen, Aufgaben/Bewertung/EWH stammen aus dem Build (sofern angedockt).
- Ab hier kann die Korrektur wie gewohnt mit dem Feedback-Tool laufen: pro Aufgabe Rückmeldung, Bewertung, Überarbeitungsauftrag.
Wenn in der Werkbank ein Klartextname gesetzt ist, wird er ins Bundle übernommen. Sonst steht dort die Werkbank-ID (z. B. S01). Das Bundle ist eine reine lokale Datei; sie wird nirgendwohin geschickt.
Tastenkürzel.
| Aktion | Mac | Windows |
|---|---|---|
| Speichern | Cmd+S | Strg+S |
| Nächster Schüler | Cmd+→ | Strg+→ |
| Vorheriger Schüler | Cmd+← | Strg+← |
| Fertig markieren und zur nächsten offenen Arbeit | Cmd+Umschalt+→ | Strg+Umschalt+→ |
| Unsichere Stellen prüfen (Prüfleiste) | F3 oder Cmd+J | F3 oder Strg+J |
| In der Prüfleiste: übernehmen und weiter | ⏎ | |
| In der Prüfleiste: Vorschlag 1 bis 5 wählen | Alt+1 … 5 | Strg+1 … 5 |
| In der Prüfleiste: nächste Stelle | Tab oder Alt+→ | |
| In der Prüfleiste: vorige Stelle | Umschalt+Tab oder Alt+← | |
| Prüfleiste beenden, Hilfe schließen | Esc | |
Datenschutz.
- Alle Daten liegen lokal im Unterordner
klausuren/des Programmordners. - Klartextnamen der Schüler bleiben immer nur lokal in
meta.json. - Kein Versand an externe Server, außer du schickst Bilder bewusst an ein KI-Werkzeug (Bridge-Modus) oder nutzt den optionalen API-Modus.
- Empfehlung: Programmordner liegt im persönlichen Bereich, nicht in einem geteilten Cloud-Ordner.
- Nach Notenkonferenz: Klausur-Ordner
klausuren/<klausur_id>/einfach löschen, fertig.
Bei Problemen.
Klausuren werden nicht geladen / leere Liste
Du hast vermutlich frontend/index.html direkt im Browser geöffnet (Adresse beginnt mit file://). Das funktioniert nicht.
Lösung: Programm immer über Klausur-Werkbank starten.command (Mac) bzw. Klausur-Werkbank starten.bat (Windows) starten. Adresszeile muss http://127.0.0.1:8765 sein.
„Bild kopieren" funktioniert nicht
Browser braucht Erlaubnis für Zwischenablage. Beim ersten Mal fragt der Browser nach; Erlauben anklicken.
Wenn das Bild-Kopieren auch danach fehlschlägt (typische Meldung: „The request is not allowed by the user agent ..."): einmal http://127.0.0.1:8765 in Chrome öffnen. Chrome ist die zuverlässigste Wahl für die Bild-Zwischenablage; ältere Safari-Versionen können hier zicken.
Mac: „Current directory does not exist" beim Start
Der Ordner liegt vermutlich in Downloads, Dokumente oder Schreibtisch. Ordner ins Hauptverzeichnis verschieben (siehe Erstinstallation Mac, Schritt 0).
Mac: „Apple could not verify ..." beim ersten Start
Standardverhalten von macOS 15 für unsignierte Skripte. Siehe Erstinstallation Mac für den einmaligen Freigabe-Schritt über Systemeinstellungen, Datenschutz & Sicherheit.
Trennblatt-Erkennung findet nichts
Ursache: Fast immer entfernt der Scanner die Leerseiten schon selbst (Einstellung Leerseiten entfernen / Blank page removal), sodass im PDF gar keine mehr ankommen. Möglich ist auch, dass die Trennblätter beschriftet oder stark durchscheinend sind.
Lösung: Die Scanner-Einstellung abschalten und neu einlesen. Alternativ ohne Trennblätter arbeiten und die Verteilung von Hand angeben, etwa 3,2,4 für drei Arbeiten mit drei, zwei und vier Seiten.
Ein Scan sieht nach dem Optimieren schlechter aus
Lösung: ↩︎ Original in der Bildleiste setzt die Seite auf den Scan vor dem Optimieren zurück. Die Sicherung entsteht automatisch beim ersten Optimieren oder Drehen. Bei sehr blassen Bleistiftschriften lohnt es sich, ohne Optimierung zu transkribieren und stattdessen ein Modell mit stärkerer Handschrifterkennung zu wählen.
Terminal-Fenster zeigt rote Fehlermeldung
Bei Address already in use: Das Programm läuft schon (anderes Terminal-Fenster oder Browser-Tab). Browser öffnen, http://127.0.0.1:8765 aufrufen.
Bei anderen Fehlern: Screenshot machen, Bezugsweg über tools.languageteachercrew.com (siehe Impressum).
Updates installieren.
Wenn eine neue Version verteilt wird:
- Eigene Klausuren sichern: Ordner
klausuren/aus dem alten Programmordner an einen sicheren Ort kopieren. - Neue ZIP entpacken und ins Hauptverzeichnis verschieben.
- Den gesicherten Ordner
klausuren/in den neuen Programmordner hineinkopieren. - Programm starten wie gewohnt.
Kontakt.
Bei Fragen, Fehlern oder Verbesserungsvorschlägen siehe Impressum auf tools.languageteachercrew.com.
Diese Anleitung wird bei jedem Update mit ausgeliefert (ANLEITUNG.html im Programmordner; die ANLEITUNG.md daneben ist nur der Schnellüberblick).