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Anleitung · 2026 Modul 3 · Transkribieren
Klausur-Werkbank · Bedienung

Anleitung.

Lokales Werkzeug zum strukturierten Vorbereiten und Verwalten handgeschriebener Klausur-Transkripte. Alle Daten liegen auf deinem Rechner; Scans gehen nur auf deine Aktion an das KI-Werkzeug deiner Wahl.

01 · Überblick

Was das Programm tut.

  1. Du legst pro Klausur eine Sammlung an (Titel, Fach, Kurs, Datum).
  2. Pro Schüler lädst du Foto(s) der handgeschriebenen Klausur hoch.
  3. Du lässt die Seiten transkribieren: entweder von einem KI-Werkzeug deiner Wahl (fobizz, ChatGPT, Claude), wofür das Programm Bilder und einen passenden Prompt mit einem Klick in die Zwischenablage legt, oder mit eigenem API-Schlüssel direkt aus der Werkbank heraus.
  4. Du prüfst das Transkript am Scan, klärst die unsicheren Stellen und speicherst.
  5. Zum Schluss exportierst du die geprüften Transkripte als eine Datei und lädst sie im Feedback-Tool. Hängst du vorher die JSON-Sicherung aus „Klassenarbeit erstellen“ an (in der Werkbank mit dem Knopf „Aufgaben anhängen“), enthält die Datei auch Aufgaben, Kompetenzen und Bewertung, und die Korrekturrunde ist mit einem Klick fertig.
  6. Alle Daten liegen lokal auf deinem Rechner: in der App in einem festen Datenordner (Mac: Menü Klausuren → Datenordner im Finder zeigen, Windows: Menü Werkbank → Datenordner im Explorer zeigen), in der Ordner-Fassung im Ordner klausuren/ neben dem Programm.
Bildschirmfoto: Klausur-Werkbank mit Schülerliste, Klausurkopf, Prüfleiste, Scan und Transkript
Abb. 1So sieht die Werkbank aus: links die Schülerliste (die Punkte zeigen, wie weit jede Arbeit ist), oben der Klausurkopf mit allen Knöpfen für die ganze Klausur, darunter die Knöpfe für die geöffnete Arbeit. Die gelbe Leiste ist die Prüfleiste für eine unsichere Stelle (Schritt 5). Links der Scan, rechts das Transkript. (Beispieldaten, nachgestellt)
Neu in Version 0.18.3 (Oktober 2026)

Häkchen wieder an ihrem Platz. Im Dialog Für Feedback-Tool exportieren standen die Häkchen mitten in der Zeile und schoben die Namen an den rechten Rand; im Dialog ✨ Stellen klären lassen stand das Häkchen über statt neben seiner Beschriftung. Beides ist behoben. Außerdem hat diese Anleitung jetzt Bildschirmfotos.

Neu in Version 0.18.2 (Oktober 2026)

Passend zu „Klassenarbeit erstellen“. KA-Planer und KA-Builder sind im Web zu einem Werkzeug verschmolzen. In der Werkbank heißt der Knopf deshalb jetzt Aufgaben anhängen statt Planer-Build anhängen; er nimmt die JSON-Sicherung aus „Klassenarbeit erstellen“ (Schritt 5, Als JSON sichern) und weiterhin ältere Dateien aus dem KA-Builder. Hilfetexte und Hinweise im Export-Dialog nennen den neuen Weg. Bereits angehängte Dateien bleiben angehängt.

Neu in Version 0.18.1 (Oktober 2026)

Immer die aktuellen Modelle. Die Werkbank holt die Modellliste jetzt selbst beim Anbieter; neue Modelle wie Claude Sonnet 5.5 und Opus 5.5 erscheinen ohne Update, abgekündigte verschwinden. Hinter jedem Modell steht, was ein Klassensatz ungefähr kostet. Mehr dazu unter „Welches Modell?“.

Neu in Version 0.18.0 (Oktober 2026)

Mehr Platz für den Scan. Klausur- und Schülerliste lassen sich einklappen, der Lesemodus (Cmd/Strg+Umschalt+L) blendet beide Listen und den Klausurkopf auf einmal aus. Die Grenze zwischen Scan und Text lässt sich verschieben. Der Zoom bleibt beim Blättern stehen, statt bei jeder Seite auf Fensterbreite zurückzuspringen, und auf dem Trackpad zoomt man jetzt mit zwei Fingern. Ein Doppelklick auf den Scan öffnet ein großes, eigenes Fenster mit allen Seiten der Arbeit, etwa für einen zweiten Bildschirm; es blättert mit. Danke für den Hinweis aus dem Kollegium! Mehr dazu unter Arbeitsablauf, Schritt 3c.

Neu in Version 0.17.3 (September 2026)

Mac: Schluss mit der Passwort-Abfrage des Schlüsselbunds. Bisher fragte macOS nach jedem Update erneut, ob die Werkbank auf die gespeicherten API-Schlüssel zugreifen darf, und zwar für jeden Schlüssel einzeln und teils mehrmals. Jetzt liegen alle Schlüssel in einem einzigen Eintrag, die Werkbank liest ihn nur einmal pro Start, und die App trägt bei jedem Update dieselbe Kennung. Nach dem Update auf 0.17.3 kommt die Abfrage noch ein letztes Mal: Passwort des Mac eingeben und Immer erlauben (englisch Always Allow) klicken, nicht nur Erlauben. Danach ist Ruhe, auch bei künftigen Updates.

Neu in Version 0.17.2 (September 2026)

Übergabe ans Feedback-Tool ohne Stolperstellen. Der Export-Dialog zeigt bei jeder Arbeit, wie weit sie ist (✓ korrigiert, noch nicht geprüft, unsichere Stellen, kein Text), und fragt nach, bevor Unfertiges mitgeht. Fehlt der Build aus dem KA-Builder, steht dort ein gelber Kasten mit dem Knopf Planer-Build jetzt anhängen …; bisher hieß es nur, man könne Aufgaben im Feedback-Tool „nachpflegen“, was dort gar nicht geht. Das Feedback-Tool erkennt Werkbank-Dateien: Lädt man eine Klausur ein zweites Mal (etwa mit Nachzüglern), ergänzt es die vorhandene Runde, statt sie zu ersetzen oder Schüler:innen doppelt anzulegen; geschriebenes Feedback bleibt stehen. Kommt eine Datei ohne Build an, fragt es danach oder bietet an, die Runde von Hand anzulegen. Das Kapitel Übergabe ans Feedback-Tool ist neu geschrieben, Schritt für Schritt.

Neu in Version 0.17.1 (September 2026)

Die Werkbank gibt es jetzt auch als Windows-Programm. Klausur-Werkbank-Setup.exe installiert sie ohne Administratorrechte, mit Eintrag im Startmenü, eigenem Fenster und ohne schwarzes Konsolenfenster. Alles, was auf dem Mac gilt, gilt auch hier: API-Schlüssel in den Einstellungen (sie liegen in der Windows-Anmeldeinformationsverwaltung), Übernahme der bisherigen Klausuren beim ersten Start, fester Datenordner, der Updates und Deinstallation übersteht. Die Ordner-Fassung als ZIP bleibt für Sonderfälle erhalten.

API-Schlüssel ohne Rätselraten. Beim Eintragen in die Einstellungen prüft die App jeden neuen Schlüssel sofort; das kostet nichts. Stimmt etwas nicht, sagt sie auf Deutsch, was: unvollständig kopiert oder abgelaufen, kein Guthaben, bei Anthropic ein Schlüssel ohne zugeordneten Arbeitsbereich. Auch beim Transkribieren erscheinen solche Fehler jetzt als verständlicher Satz statt als englische Rohmeldung des Anbieters. Ist das Guthaben leer, meldet die Werkbank das sofort, statt wie bisher eine Minute lang vergeblich neue Versuche zu starten.

Die Anleitung erklärt jetzt Schritt für Schritt, wie man bei Anthropic, OpenAI und Mistral an einen Schlüssel kommt, mit den drei häufigsten Stolperfallen vorneweg (ein ChatGPT- oder Claude-Abo reicht nicht; ohne Guthaben geht nichts; der Schlüssel wird nur einmal angezeigt). Neu darin: Bei Mistral sollte man das Training mit den eigenen Daten abschalten, das ist dort standardmäßig eingeschaltet.

Neu in Version 0.17 (September 2026)

Die Werkbank ist auf dem Mac jetzt eine App. Statt ZIP, Startskript und Browser-Tab gibt es eine Klausur-Werkbank.dmg: öffnen, App in Programme ziehen, beim ersten Öffnen einmal freigeben, fertig. Python und alles Nötige stecken in der App; es gibt kein Terminal-Fenster mehr, keinen Download beim ersten Start und keinen Ordner, der ins Hauptverzeichnis muss. Die Werkbank läuft im eigenen Fenster, Cmd+Q beendet sie und sichert dabei ungespeicherte Änderungen im Transkript. Funktional ist alles wie bisher.

API-Schlüssel ohne versteckte Datei. In der App gibt es unter ⚙ Einstellungen Felder für die Schlüssel von Anthropic, OpenAI und Mistral sowie die Ollama-Adresse. Die Schlüssel liegen im macOS-Schlüsselbund und gelten sofort, ohne Neustart.

Fester Datenordner und Übernahme. Die App speichert Klausuren in einem festen Ordner auf dem Mac (Menü Klausuren → Datenordner im Finder zeigen), deshalb bleiben sie beim Ersetzen der App erhalten. Beim ersten Start fragt sie, ob sie die Klausuren aus der bisherigen Ordner-Fassung übernehmen soll. Sie werden kopiert, der alte Ordner bleibt unverändert, und API-Schlüssel aus der alten .env wandern gleich mit.

Kopieren und Speichern verlässlich. Bild, alle Seiten und „✨ Für KI kopieren" schreiben in der App direkt in die Mac-Zwischenablage; die Schwierigkeiten mit Safari entfallen. Archive und das Feedback-Bundle werden über den gewohnten Mac-Speichern-Dialog abgelegt.

Update-Hinweis funktioniert wieder. Seit der Webhoster einen Schutz gegen automatische Abrufe eingeführt hat, scheiterte die Prüfung auf neue Versionen still, und der Hinweis oben in der Werkbank erschien nie. Behoben, auch in der Ordner-Fassung.

Unter Windows bleibt es vorerst bei der ZIP. Auf älteren Intel-Macs läuft die Ordner-Fassung wie bisher weiter.

Neu in Version 0.16.1 (September 2026)

Updates kommen jetzt zuverlässig an. Der lokale Server hat der Oberfläche bisher keine Cache-Vorgabe mitgegeben; Browser haben die einzelnen Dateien dann nach eigenem Gutdünken gespeichert, jede unterschiedlich lange. Nach dem Austauschen von frontend/ konnte dadurch eine frische Seite neben einer veralteten Skriptdatei im Speicher liegen, und die Oberfläche meldete, eine Funktion gebe es nicht. Die Dateien werden jetzt mit no-cache ausgeliefert: Der Browser fragt kurz nach, ob sich etwas geändert hat, und bekommt sonst weiterhin seine gespeicherte Fassung. Auf dem eigenen Rechner kostet das nichts.

Windows: Smart App Control ohne Abschalten lösen. Blockiert Smart App Control den Start, kannte die Anleitung bisher nur ein Mittel: den Schutz abschalten. Das lässt sich ohne Neuinstallation von Windows nicht rückgängig machen und ist fast nie nötig. Ursache ist die Internet-Markierung, die an der heruntergeladenen ZIP hängt und beim Entpacken an jede Datei darin weitergegeben wird. Die Anleitung nennt jetzt zuerst den milden Weg: die ZIP vor dem Entpacken über die Eigenschaften freigeben, bei bereits entpacktem Ordner alles auf einmal per Unblock-File. Abschalten bleibt als letztes Mittel stehen.

Neu in Version 0.16 (September 2026)

Offene Stellen auf einmal klären lassen. Über dem Transkript steht neben „Unsichere Stellen" jetzt der Knopf ✨ Stellen klären lassen. Er schickt alle offenen Stellen einer Arbeit in einem einzigen Aufruf an die KI, zusammen mit den Scans: Sie sieht sich jede Stelle noch einmal an und entscheidet, was sie sicher erkennt. Was sie sich nicht sicher ist, bleibt markiert und landet anschließend in der Prüfleiste. Aus neun offenen Stellen werden so oft zwei, und die zwei sind genau die, bei denen dein Blick wirklich gebraucht wird.

Wichtig ist dabei die Bauweise: Die KI bekommt nur die einzelnen Stellen mit ihrer Umgebung und gibt nur Entscheidungen zurück, keinen Text. Eingesetzt wird ausschließlich an den markierten Stellen; alles andere im Transkript kann dabei gar nicht erst verändert werden. Der Gegenlese-Durchgang, der ein komplettes neues Transkript liefert, bleibt davon unberührt und ist weiter für die Qualität der Transkription insgesamt da.

Bei durchgestrichenen Wörtern und Rand-Einschüben geht es nicht ums Lesen, sondern darum, ob die Stelle mitzählt. Das ist eine Bewertungsfrage, deshalb gehen solche Stellen nur mit ausdrücklichem Haken im Dialog an die KI; ohne Haken bleiben sie für die Lehrkraft stehen. Nach dem Lauf zeigt Änderungen KI-Klärung die eingesetzten Wörter gelb, und ein einziges Rückgängig nimmt den ganzen Lauf zurück.

Neu in Version 0.15 (September 2026)

Der Modellkatalog ist aktualisiert. Bei OpenAI stehen jetzt GPT-5.6 Terra (Voreinstellung), Luna (günstig) und Sol (stärker) zur Wahl; die alte GPT-4o-Reihe ist aus der Liste verschwunden. Bei Mistral sind die Pixtral-Modelle entfallen, weil Mistral sie abgekündigt hat; Bilder lesen dort jetzt Mistral Medium 3.5, Large 3 und Small 4. Bei Claude bleibt es bei Sonnet 5, Opus 5 und Haiku 4.5. Wer ein anderes Modell braucht, trägt es weiterhin in der .env ein. Die hinterlegten Preise für die Kostenanzeige sind auf den Stand vom 21. September 2026 gebracht, auch der höhere Seitenpreis von Mistral OCR.

Außerdem bleibt die Prüfleiste nach einer Entscheidung stehen, statt sofort zur nächsten unsicheren Stelle zu springen. Sie zeigt kurz, was jetzt im Text steht, und wartet; weiter geht es mit ⏎, Tab oder dem Pfeil ›. Wer beim Korrigieren nebenher im Transkript mitliest, verliert damit nicht mehr die Zeile, an der er gerade war. Die eben geklärte Stelle wird nur dann ins Bild geholt, wenn sie gar nicht mehr zu sehen ist.

Neu in Version 0.14.1 (September 2026)

Im Export-Dialog und im Sammel-Dialog standen Auswahlkästchen, Name und Zusatzangaben untereinander statt nebeneinander. Das lag an einer zu allgemeinen Stilregel für Beschriftungen in Dialogen und ist behoben.

Neu in Version 0.14 (September 2026)

Sicherer, wenn mehreres gleichzeitig läuft. Öffnest du während Alle transkribieren eine andere Klausur, läuft der Stapel weiter und speichert seine Ergebnisse nur in seiner eigenen Klausur; bisher konnten sie bei der gleichnamigen Arbeit (etwa S03) der anderen Klausur landen. Dasselbe gilt für den zweiten Durchgang, den Modellvergleich und das Nachfragen an unsicheren Stellen. Solange die KI eine Arbeit liest, lassen sich deren Seiten nicht verschieben oder löschen, und eine Klausur, in der gerade transkribiert wird, lässt sich nicht löschen. Beim → Seite verschieben wählst du jetzt, ob die Seite am Anfang oder am Ende der Zielarbeit landet; für die letzte Seite einer Arbeit schlägt die Werkbank den Anfang der nächsten vor. Hatte eine der beiden Arbeiten schon ein Transkript, steht in den Anmerkungen ein Hinweis, dass neu transkribiert werden sollte. Wechselst du während eines mehrseitigen Uploads die Arbeit, bricht der Upload ab, statt die Seiten auf zwei Personen zu verteilen, und wer während des Speicherns weitertippt, verliert diese Eingaben nicht mehr. Die geöffnete Arbeit bleibt gedimmt in der Liste, wenn sie aus dem Filter fällt, und der Sprung zur nächsten offenen Arbeit bleibt im Filter. Beim Übernehmen einer unsicheren Stelle landet nur das Wort im Text (nicht mehr „della|delta“ samt Strich), und eine Markierung ohne schließende Klammer kann keine ganzen Absätze mehr verschlucken. Der Export ins Feedback-Tool nennt in der Notiz einzeln, was aufgelöst wurde, lässt Einrückungen im Schülertext stehen und nimmt die gewichteten Teilaufgaben eines angedockten Oberstufen-Builds mit. Der Schutz gegen einen geschrumpften zweiten Durchgang verwirft kurze oder markerreiche Texte nicht mehr fälschlich, und auch Mistral Pixtral und Ollama melden jetzt, wenn ein Transkript am Token-Limit abgeschnitten wurde. Bei mehr als sechs Seiten warnt ✨ Für KI kopieren vorab am Knopf, statt nachzufragen, weil die Rückfrage in Safari das Kopieren verhinderte. Die Namensliste warnt vor Leerzeilen, die alle folgenden Namen verschieben würden. Und der lokale Server beantwortet nur noch Anfragen seiner eigenen Oberfläche: Andere Webseiten im selben Browser können weder Klausuren löschen noch Transkripte auslesen.

Neu in Version 0.13 (September 2026)

Weniger Handgriffe am ganzen Klassensatz. Eine einzelne Seite lässt sich über → Seite verschieben zu einer anderen Arbeit umhängen: Nach einem Sammel-Scan mit verrutschter Seitenzahl musste man sie bisher löschen und neu hochladen, wobei die optimierte Fassung verlorenging. Jetzt wandert die Seite samt gesicherter Erstfassung hinüber. Mehrere Arbeiten legst du auf einmal an, indem du + Schüler mit gedrückter Alt- bzw. Shift-Taste klickst und die Anzahl eingibst; die Namen ordnest du anschließend wie gewohnt über Namensliste zu. Über der Schülerliste steht neu ein Statusfilter: ohne Transkript, transkribiert aber nicht korrigiert, mit unsicheren Stellen, korrigiert. Die Zahlen im Klausur-Kopf beziehen sich weiterhin auf die ganze Klausur, nicht auf die gefilterte Auswahl, und der Sprung zur nächsten Arbeit folgt dem Filter, sodass du einen gefilterten Vorrat am Stück durcharbeiten kannst. Beim Umsortieren mit den Pfeilen sind diese bei aktivem Filter gesperrt, damit nicht versehentlich fremde Arbeiten verschoben werden.

Neu in Version 0.12 (September 2026)

Verlässlicher beim ganzen Klassensatz. Ein am Token-Limit abgeschnittener zweiter Durchgang überschreibt nicht mehr still das vollständige Ergebnis des ersten; die Werkbank behält den ersten Durchgang und sagt es dir. Beim Sammel-Upload werden die Schüler-Nummern verbindlich reserviert, sodass eine gleichzeitig angelegte Arbeit keine doppelte Nummer mehr bekommt (bisher konnte ein Löschen dann zwei Arbeiten mitreißen). ✨ Für KI kopieren legt mehrere Seiten als Raster statt als langen Streifen zusammen: bei vier Seiten ist jede Seite doppelt so groß und damit für die KI lesbar; ab sieben Seiten fragt die Werkbank nach, weil die einzelne Seite dann zu klein wird. Beim Export ins Feedback-Tool werden unsichere Stellen automatisch auf die erste Lesart gesetzt und in der Notiz vermerkt, statt Werkbank-Klammern als Schülertext weiterzureichen. Die Sprache wird auch aus Angaben wie „Spanisch GK" erkannt und bei Unbekanntem nicht mehr zu Englisch geraten. Der automatische Sprung zur nächsten unsicheren Stelle überspringt abgehakte Arbeiten. Die Namensliste zeigt jetzt die Zuordnung (S01 zu Name), damit eine mitkopierte Kopfzeile nicht die ganze Klasse verschiebt, und sie überschreibt keine ungespeicherte Eingabe mehr.

Neu in Version 0.11 (August 2026)

Weniger Handgriffe beim ganzen Klassensatz. Im Bridge-Modus legt ✨ Für KI kopieren den Prompt und alle Seiten einer Arbeit zusammen in die Zwischenablage: einmal ins KI-Tool einfügen statt zweimal an zwei Knöpfen. Nach dem Transkribieren öffnet sich die Prüfleiste von selbst, und sobald eine Arbeit geklärt ist, springt sie automatisch zur nächsten Arbeit mit unsicheren Stellen; so arbeitest du den ganzen Satz in einem Fluss ab. Eine Klassenliste fügst du über Namensliste auf einmal ein und ordnest sie der Reihe nach zu. Im Klausur-Kopf steht der Fortschritt (korrigiert, transkribiert, offene unsichere Stellen). Robuster: Verbindungsabbrüche werden wiederholt, am Token-Limit abgeschnittene Transkripte werden gemeldet, und die Qualitätswarnung greift auch beim Sammel-Upload. Der Lösungswortschatz aus Erwartungshorizont und Musterlösung fließt nicht mehr in den Transkriptions-Auftrag, damit die KI unklare Stellen nicht zur erwarteten Lesart hin verfälscht; in der Prüfleiste bleibt er als Vorschlag.

Neu in Version 0.10 (August 2026)

Bessere Transkriptionsqualität. Der Themenwortschatz aus dem angedockten Planer-Build, also der Wortschatz von Aufgabe und Material, geht jetzt als Lesehilfe direkt in den Auftrag an die KI und nicht mehr nur in die Prüfleiste. Genau dieser Wortschatz ist der beste Kandidat für krakelige Fachbegriffe und Eigennamen. Der Auftrag enthält zusätzlich ein kurzes Beispiel, das die Markierungskonventionen vorführt. Arbeitest du ohne eigenen API-Key über das Kopieren in fobizz, ChatGPT oder Claude, bekommt der kopierte Prompt denselben Klausur-Kontext mit. Als stärkstes Claude-Modell steht Claude Opus 5 zur Wahl, für die schwierigsten Handschriften; empfohlene Voreinstellung bleibt das ausgewogene Claude Sonnet 5. Neue Foto-Uploads werden standardmäßig optimiert (begradigen, Kontrast, schärfen; ↩︎ Original holt den Scan davor zurück), und bei schwacher Bildqualität, also zu geringer Auflösung oder blassen, unscharfen Aufnahmen, warnt die Werkbank direkt beim Hochladen.

Neu in Version 0.9 (Juli 2026)

Unsichere Stellen im Dialog klären. Öffnest du eine noch nicht abgeschlossene Arbeit, erscheint über Scan und Text eine Prüfleiste. Sie zeigt die fragliche Stelle im Satzzusammenhang, daneben nummerierte Vorschläge und ein bereits mit dem besten Vorschlag vorbelegtes Eingabefeld. Stimmt der oberste Vorschlag, genügt die Eingabetaste; einen anderen Vorschlag wählst du mit Alt (Mac) bzw. Strg (Windows) und der Ziffer, sonst tippst du das richtige Wort. Die Eingabetaste übernimmt die Lesart; die Leiste bleibt danach an dieser Stelle stehen und bestätigt, was jetzt im Text steht. Weiter zur nächsten Stelle geht es mit einem zweiten ⏎, mit Tab oder mit dem Pfeil ›; Umschalt+Tab blättert zurück. So bleibt die Zeile im Blick, an der du gerade liest, statt dass die Ansicht nach jeder Entscheidung an eine andere Stelle der Arbeit springt. Eine neu angesteuerte Stelle wird im Transkript gelb hervorgehoben und mittig gescrollt, damit du sie nicht suchen musst; bei mehrseitigen Arbeiten steht dabei ein Hinweis auf die vermutliche Scan-Seite. Kommt dieselbe Stelle mehrfach vor, erledigst du alle Vorkommen auf einmal. Bei durchgestrichenen Wörtern und Rand-Einschüben fragt die Leiste nicht nach dem Wort, sondern ob die Stelle zählt. Die Vorschläge stammen aus den alternativen Lesarten, die die KI beim Transkribieren mitliefert, aus dem Themenwortschatz des angedockten Planer-Builds und aus den Transkripten der übrigen Schüler:innen derselben Klausur; das kostet nichts. Für hartnäckige Fälle kannst du Nochmal fragen drücken, das schickt genau diese eine Stelle erneut an die KI und ist ein zusätzlicher, kostenpflichtiger Aufruf.

Neu in Version 0.8 (Juli 2026)

Alle transkribieren arbeitet mehrere Arbeiten gleichzeitig ab und läuft im Hintergrund weiter, wenn du den Dialog schließt; die ersten Transkripte kannst du also schon prüfen. Von der KI abgewiesene Anfragen werden automatisch wiederholt, statt eine Lücke im Klassensatz zu hinterlassen. Bilder gehen verkleinert an die Schnittstelle, was den Upload deutlich verkürzt. Beim Sammel-Scan erkennt die Werkbank auf Wunsch leere Trennblätter zwischen den Arbeiten und teilt automatisch dort auf. Vor dem Optimieren wird die Erstfassung eines Scans gesichert, mehrfaches Optimieren verschlechtert das Bild deshalb nicht mehr.

Neu in Version 0.6 (Juli 2026)

Vier KI-Provider zur Wahl (Claude, GPT, Mistral, lokales Ollama) mit Dropdown in der Kopfzeile; alle Seiten eines Schülers gehen in einem Durchgang an die KI; optionaler 2. Durchgang, in dem die KI ihr Transkript gegen die Bilder gegenliest; Markierung unsicherer Wörter mit Sprung-Knopf; Alle transkribieren für die ganze Klasse; Sammel-Upload und PDF-Import mit automatischer Verteilung auf Schüler; automatisches Speichern beim Schülerwechsel; Suchen/Ersetzen und Wortzahl im Editor; Klausur-Archiv als ZIP für Rechnerwechsel.

Browser-Empfehlung

Die Klausur-Werkbank läuft in jedem aktuellen Browser. Erfahrungsgemäß am reibungslosesten in Chrome: insbesondere das Kopieren von Bildern in die Zwischenablage ist dort am robustesten. Auf Mac startet das Programm Safari als Standard; bei Problemen einfach http://127.0.0.1:8765 in Chrome öffnen.

02 · Setup Mac

Erstinstallation Mac.

Auf dem Mac ist die Werkbank eine ganz normale App. Kein Terminal, kein Ordner im Hauptverzeichnis, kein Nachladen beim ersten Start.

  1. Klausur-Werkbank.dmg herunterladen und per Doppelklick öffnen.
  2. Im Fenster, das sich öffnet, das Symbol Klausur-Werkbank auf den Ordner Programme ziehen. Damit ist die App installiert.
  3. Die App im Ordner Programme per Doppelklick öffnen.

Beim allerersten Öffnen: einmal freigeben

Der Mac meldet, dass er die App nicht prüfen kann. Das liegt daran, dass die Werkbank ein kostenloses Werkzeug aus dem Kollegium ist und kein kostenpflichtiges Apple-Zertifikat hat. Die Freigabe dauert etwa eine Minute und ist nur einmal nötig.

  1. In der Warnung auf Fertig klicken (bei manchen Macs heißt der Knopf Done), nicht auf In den Papierkorb legen.
  2. Apfel-Menü oben links, dann Systemeinstellungen …
  3. Links Datenschutz & Sicherheit wählen und ganz nach unten scrollen. Dort steht, dass „Klausur-Werkbank" blockiert wurde. Daneben Trotzdem öffnen anklicken.
  4. Passwort oder Touch ID bestätigen, dann noch einmal Öffnen.

Ab jetzt startet die App bei jedem Doppelklick ohne Nachfrage. Tipp: Das Symbol im Dock mit Rechtsklick Optionen → Im Dock behalten festhalten.

Beim ersten Start: bisherige Klausuren übernehmen

Wer die Werkbank schon vorher als Ordner mit „Klausur-Werkbank starten" benutzt hat, wird beim ersten Start gefragt, ob die App die bisherigen Klausuren übernehmen soll. Dann den alten Werkbank-Ordner auswählen. Die Klausuren werden kopiert; der alte Ordner bleibt, wie er ist. Liegen dort API-Schlüssel in der Datei .env, übernimmt die App sie gleich mit. Das geht auch später noch über das Menü Klausuren → Klausuren aus altem Ordner übernehmen …

Wo liegen meine Daten?

Nicht in der App, sondern in einem festen Ordner auf dem Mac. Menü Klausuren → Datenordner im Finder zeigen öffnet ihn. Deshalb bleiben Klausuren und Einstellungen erhalten, wenn die App ersetzt oder gelöscht wird.

Beenden: Cmd+Q oder Menü Klausur-Werkbank → Klausur-Werkbank beenden. Ungespeicherte Änderungen im Transkript werden dabei gesichert.

Voraussetzung: macOS 13 oder neuer und ein Mac mit Apple-Chip (M1 oder neuer). Auf älteren Intel-Macs funktioniert weiterhin die Ordner-Fassung unten.

Ohne App: die Ordner-Fassung (für Intel-Macs und Sonderfälle)
Schritt 0: unbedingt zuerst

Den entpackten Ordner nicht in Downloads, Dokumente oder Schreibtisch liegen lassen. macOS Sequoia (15+) blockiert dort den Zugriff für das Einrichtungs-Programm (uv). Stattdessen den ganzen Ordner ins Hauptverzeichnis ziehen; im Finder links in der Seitenleiste der Eintrag mit dem Haus-Symbol und deinem Benutzernamen.

  1. Klausur-Werkbank.zip entpacken und den Ordner ins Hauptverzeichnis ziehen.
  2. Doppelklick auf Klausur-Werkbank starten.command.
  3. Warnung: Done bzw. Fertig, dann Systemeinstellungen, Datenschutz & Sicherheit, Trotzdem öffnen, Passwort, Öffnen. Einmalig.
  4. Ein Terminal-Fenster öffnet sich. Beim allerersten Start lädt es ca. 100 MB an Python-Komponenten herunter (1 bis 2 Minuten). Danach öffnet sich der Browser unter http://127.0.0.1:8765; dort ist Chrome beim Kopieren von Bildern am zuverlässigsten.
  5. Beenden: Ctrl+C im Terminal-Fenster (die control-Taste, nicht cmd).

Wer Terminal kennt, spart sich die Freigabe: xattr -cr  eintippen, den Ordner ins Terminal-Fenster ziehen, Enter.

03 · Setup Windows

Erstinstallation Windows.

Unter Windows ist die Werkbank ein normales Programm mit Installationsassistent. Man braucht keine Administratorrechte, es gibt kein schwarzes Fenster und keinen Download beim ersten Start.

Voraussetzung: Windows 10 oder 11. Die Werkbank braucht außerdem die „Microsoft Edge WebView2 Runtime"; die ist auf Windows 11 immer vorhanden und auf Windows 10 fast immer. Fehlt sie, sagt das Installationsprogramm am Ende Bescheid (siehe Bei Problemen).

Schritt 1: Herunterladen

  1. Auf der Download-Seite Für Windows (.exe) anklicken. Die Datei heißt Klausur-Werkbank-Setup.exe und landet im Ordner Downloads.
  2. Warnt der Browser, die Datei werde „nicht häufig heruntergeladen": Das liegt daran, dass die Werkbank ein kostenloses Werkzeug aus dem Kollegium ist und kein bezahltes Zertifikat hat. Die Datei trotzdem behalten. In Edge dafür mit der Maus auf den Download in der Liste zeigen, auf die drei Punkte klicken und Beibehalten wählen; fragt Edge noch einmal nach, Mehr anzeigen und Trotzdem beibehalten. Andere Browser fragen ähnlich.

Schritt 2: Installieren

  1. Im Ordner Downloads die Datei Klausur-Werkbank-Setup.exe doppelklicken.
  2. Es erscheint ein blaues Fenster: „Der Computer wurde durch Windows geschützt", mit einem großen Knopf Nicht ausführen.
    • Auf den kleinen Link „Weitere Informationen" klicken. Er steht direkt unter dem Text und wird leicht übersehen.
    • Erst dann erscheint der Knopf Trotzdem ausführen. Anklicken.
  3. Der Installationsassistent öffnet sich:
    • Seite „Zusätzliche Aufgaben auswählen": Wer ein Symbol auf dem Desktop möchte, setzt den Haken bei Symbol auf dem Desktop anlegen. Dann Weiter >.
    • Seite „Bereit zur Installation": Installieren.
    • Letzte Seite: Der Haken bei Klausur-Werkbank jetzt starten ist schon gesetzt. Fertigstellen.
  4. Die Werkbank öffnet sich in ihrem eigenen Fenster.

Ab jetzt steht die Werkbank im Startmenü: Start-Knopf anklicken, Klausur-Werkbank tippen. Tipp: Rechtsklick auf den Eintrag und An Taskleiste anheften, dann genügt künftig ein Klick.

Schritt 3: Beim ersten Start

Die Werkbank fragt, ob sie die bisherigen Klausuren übernehmen soll.

Wenn Smart App Control blockiert (Windows 11)

Meldung: „Smart App Control hat eine Datei blockiert, die möglicherweise unsicher ist", und zwar ohne Knopf Trotzdem ausführen.

Das ist eine Schutzfunktion neuerer Windows-11-Rechner. Sie lässt nur Programme zu, die Microsoft kennt oder die ein bezahltes Zertifikat haben, und sie erlaubt keine Ausnahme für einzelne Programme. Die Werkbank hat kein solches Zertifikat. Was bleibt:

  • Auf einem anderen Rechner arbeiten. Die meisten älteren und viele Schulrechner haben Smart App Control nicht eingeschaltet.
  • Die schulische IT fragen.
  • Smart App Control abschalten: Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit → Windows-Sicherheit → App- und Browsersteuerung, dort Smart App Control auf Aus. Achtung: Das lässt sich ohne Neuinstallation von Windows nicht wieder einschalten.
Wo liegen meine Daten?

Nicht im Programm, sondern in einem eigenen Ordner auf dem Rechner. Menü Werkbank → Datenordner im Explorer zeigen öffnet ihn. Deshalb bleiben Klausuren und Einstellungen erhalten, wenn die Werkbank aktualisiert oder deinstalliert wird.

Beenden: Fenster über das X oben rechts schließen. Ungespeicherte Änderungen im Transkript werden dabei gesichert.

Ohne Installation: die Ordner-Fassung (für Sonderfälle)
  1. ZIP entpacken (Rechtsklick, dann Alle extrahieren).
  2. In den entpackten Ordner gehen.
  3. Doppelklick auf Klausur-Werkbank starten.bat.
    Anmerkung zur Dateianzeige

    Windows blendet die Endung .bat standardmäßig aus. Im Explorer steht deshalb meist nur Klausur-Werkbank starten (ohne .bat). Es ist die Datei mit dem Zahnrad- oder Konsolen-Symbol und dem Typ Windows-Batch-Datei.

  4. Sicherheitswarnung von Windows SmartScreen: „Der Computer wurde durch Windows geschützt", mit prominentem Knopf Nicht ausführen.
    • Auf den kleinen Link „Weitere Informationen" klicken (steht direkt unter dem Warntext, wird leicht übersehen).
    • Erst dann erscheint der Knopf Trotzdem ausführen. Anklicken.
  5. Konsolen-Fenster öffnet sich. Beim allerersten Start lädt es ca. 100 MB an Python-Komponenten herunter (1 bis 2 Minuten).
  6. Browser öffnet sich automatisch unter http://127.0.0.1:8765.
Wenn Windows den Microsoft Store vorschlägt

Falls statt SmartScreen ein Dialog erscheint, der fragt „Wie möchtest du diese Datei öffnen?" und den Microsoft Store vorschlägt: Du hast versehentlich eine andere Datei erwischt. Im Explorer im Reiter Ansicht bei Dateinamenerweiterungen einen Haken setzen, dann ist die Datei Klausur-Werkbank starten.bat eindeutig zu erkennen.

Wenn Smart App Control blockiert (Windows 11)

Meldung: „Smart App Control hat eine Datei blockiert, die möglicherweise unsicher ist", und zwar ohne Knopf Trotzdem ausführen. Das ist nicht SmartScreen, hier hilft kein Klicken. Den Schutz gleich abzuschalten ist aber nicht der erste Schritt.

Ursache ist in aller Regel die Internet-Markierung („Mark of the Web"), die Windows an jede heruntergeladene ZIP hängt und beim Entpacken an alle Dateien darin weitergibt. Nimmt man sie weg, startet die Startdatei. Beim allerersten Start lädt die Werkbank allerdings Python-Dateien nach, die nicht digital signiert sind; auch die kann Smart App Control blockieren, und für sie gibt es keine Freigabe. Ob das auf einem bestimmten Rechner passiert, lässt sich nur ausprobieren.

  1. Vor dem Entpacken: Rechtsklick auf die heruntergeladene Klausur-Werkbank.zip, Eigenschaften. Ganz unten im Reiter Allgemein steht bei Sicherheit der Hinweis, die Datei stamme von einem anderen Computer. Dort den Haken bei Zulassen setzen (je nach Windows-Version heißt es Entsperren), OK, und erst dann entpacken.
  2. Schon entpackt? Den ganzen Ordner auf einmal freigeben. PowerShell öffnen und diese Zeile mit angepasstem Pfad ausführen:
    Get-ChildItem -Path "C:\Users\DEINNAME\Klausur-Werkbank" -Recurse | Unblock-File
    Es kommt keine Rückmeldung, das ist normal. Wichtig ist der ganze Ordner, nicht nur die .bat: Die Markierung hängt an jeder entpackten Datei, und gibt man nur die Startdatei frei, blockiert Smart App Control unter Umständen den nächsten Schritt.
  3. Letztes Mittel: Smart App Control abschalten unter Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit → Windows-Sicherheit → App- und Browsersteuerung. Achtung: Das lässt sich ohne Neuinstallation von Windows nicht rückgängig machen, deshalb erst die beiden Schritte darüber probieren. Blockiert Smart App Control danach beim ersten Start erneut, bleibt nur dieser Schritt oder die Werkbank auf einem anderen Rechner.

Hintergrund: Die Werkbank ist nicht digital signiert. Ein Zertifikat, das Smart App Control zufriedenstellt, kostet jährlich mehrere hundert Euro und ist für ein kostenloses Werkzeug aus dem Kollegium nicht zu rechtfertigen. Dafür liegt der Quelltext offen: backend\ und frontend\ sind lesbare Textdateien, die .bat lässt sich mit dem Editor öffnen.

Hinweis

Diese SmartScreen-Freigabe ist einmalig. Ab jetzt startet das Programm bei jedem Doppelklick ohne Warnung.

Tipp

Rechtsklick auf Klausur-Werkbank starten.bat, dann An Start anheften oder Verknüpfung erstellen (Verknüpfung auf den Desktop ziehen); danach genügt ein Klick.

Beenden: Strg+C im Konsolen-Fenster drücken, dann das Fenster schließen.

04 · Workflow

Arbeitsablauf.

1. Klausur anlegen

2. Schüler hinzufügen

3. Bild(er) hochladen

3b. Ganzen Klassensatz als ein PDF (Sammel-Scan)

Wer den Stapel am Kopierer in einem Rutsch einliest, lädt das PDF über Sammel-Upload hoch und lässt es automatisch auf neu angelegte Schüler:innen verteilen. Drei Wege stehen zur Wahl:

Wichtig bei Trennblättern

Viele Einzugsscanner haben eine Einstellung wie Leerseiten entfernen oder Blank page removal und werfen die Trennblätter selbst schon weg, bevor die Werkbank sie sehen kann. Diese Einstellung vorher abschalten. Wird kein einziges Trennblatt gefunden, bricht die Werkbank mit einer Meldung ab, statt eine einzige Arbeit mit allen Seiten anzulegen. Die Erkennung ist bewusst streng eingestellt: eine Seite mit nur wenigen Zeilen Handschrift gilt nicht als leer, damit keine echte Schülerseite verlorengeht.

3c. Mehr Platz für Scan und Text

Beim Prüfen geht es vor allem um den Scan. So bekommt er mehr Platz:

Die Werkbank merkt sich, was eingeklappt ist und wie die Trennlinie steht.

Bildschirmfoto: Werkbank im Lesemodus mit eingeklappten Listen
Abb. 2Lesemodus: Klausur- und Schülerliste sind zu schmalen Leisten eingeklappt (mit ▲ und ▼ zur vorigen bzw. nächsten Arbeit), der Klausurkopf ist ausgeblendet. Der Knopf ⤢ Lesemodus ist dunkel hinterlegt, solange er an ist. (Beispieldaten, nachgestellt)
Bildschirmfoto: eigenes Fenster mit der gescannten Seite einer Arbeit
Abb. 3Das große Fenster nach Doppelklick auf den Scan oder ⧉ Großes Fenster: oben Arbeit und Seite, rechts −, Fensterbreite und +. Die Seiten stehen untereinander. (Beispieldaten)

4. Transkribieren (Bridge-Modus)

Standardmodus: du nutzt ein KI-Werkzeug deiner Wahl.

Am schnellsten: ✨ Für KI kopieren legt den Prompt und alle Seiten der Arbeit in einem Rutsch in die Zwischenablage. Einmal ins KI-Werkzeug einfügen, Antwort abwarten, zurück in den Editor. Einzeln geht es so:

  1. Knopf Bild kopieren: aktuelles Bild liegt in der Zwischenablage.
  2. Knopf Prompt kopieren: vorbereiteter Transkriptions-Prompt liegt in der Zwischenablage.
  3. Wechsel zu fobizz / ChatGPT / Claude:
    • Bild ins Chat-Fenster einfügen (Cmd+V bzw. Strg+V)
    • Prompt einfügen (zweites Einfügen)
    • Antwort abwarten
  4. Antwort kopieren, in der Klausur-Werkbank in den rechten Texteditor einfügen.
  5. Speichern mit Cmd+S bzw. Strg+S.
  6. Nach Korrektur: Knopf Als korrigiert markieren.

Mit API-Schlüssel geht es ohne Kopieren: Knopf Mit API transkribieren für die geöffnete Arbeit oder Alle transkribieren im Klausurkopf für die ganze Klasse (siehe Kapitel API-Modus).

5. Unsichere Stellen prüfen

Wörter, bei denen die KI sich nicht sicher ist, markiert sie im Transkript, etwa als [unsicher: skatepark|skate park], statt zu raten. Öffnest du eine Arbeit mit solchen Stellen, erscheint über Scan und Text die gelbe Prüfleiste (Abb. 1):

  1. Die Leiste zeigt die Stelle im Satz, darunter nummerierte Vorschläge und ein Feld Eigene Lesart, in dem schon der beste Vorschlag steht. Im Transkript ist die Stelle gelb hervorgehoben.
  2. Stimmt der Vorschlag: Eingabe drücken (oder Übernehmen ⏎). Ein anderer Vorschlag: Alt+Ziffer (Mac) bzw. Strg+Ziffer (Windows). Sonst das richtige Wort ins Feld tippen.
  3. Mit Tab und Umschalt+Tab blätterst du zwischen den Stellen, Esc oder Beenden schließt die Leiste. Ist eine Arbeit fertig, springt die Leiste zur nächsten Arbeit mit offenen Stellen.

Mit API-Schlüssel gibt es zwei Abkürzungen: ✨ Stellen klären lassen über dem Transkript schickt alle offenen Stellen einer Arbeit in einem Aufruf an die KI, und Nochmal fragen in der Prüfleiste fragt zu einer einzelnen Stelle nach. Beides kostet einen zusätzlichen Aufruf und wird vorher bestätigt.

05 · Optional

API-Modus (optional).

Wer einen API-Key hat, kann die Klausur-Werkbank direkt mit dem KI-Anbieter sprechen lassen. Vorteil: das manuelle Kopieren von Bild und Prompt in fobizz, ChatGPT oder Claude entfällt, ein Klick reicht. Nachteil: pro Seite fallen ein paar Cent an, und die Bilder gehen an einen externen Dienst (im Bridge-Modus ist das identisch, nur eben über den Browser).

Welche Anbieter funktionieren

Empfehlung

Bei der reinen Erkennungsqualität von Handschrift liegt erfahrungsgemäß Claude (Anthropic) vorn, gefolgt von GPT (OpenAI); beide verstehen auch Sternchen-Einschübe und Randnotizen am besten. Wer maximalen Wert auf EU-Hosting legt, nimmt Mistral. Es dürfen mehrere Keys gleichzeitig hinterlegt sein; das Dropdown oben rechts in der Werkbank schaltet jederzeit um, auch pro Schüler. Der optionale 2. Durchgang (Checkbox daneben) verbessert das Ergebnis nochmals spürbar, kostet aber das Doppelte pro Seite (bei allen Anbietern trotzdem nur Cent-Beträge).

So bekommst du einen API-Key

Vorher wissen: die drei häufigsten Stolperfallen
  • Ein ChatGPT- oder Claude-Abo reicht nicht. ChatGPT Plus oder Claude Pro gelten nur für die Chat-Webseite. Die API ist ein eigenes Konto mit eigenem Guthaben, auch wenn man sich mit derselben E-Mail anmeldet.
  • Ohne Guthaben geht nichts. Bei Anthropic und OpenAI lädt man vorab Geld auf, bei Mistral aktiviert man einen Tarif. 5 bis 10 Euro reichen für mehrere Klassensätze; eine Klasse kostet grob 1,50 bis 3 Euro.
  • Der Schlüssel wird nur ein einziges Mal angezeigt. Direkt nach dem Erstellen vollständig kopieren (er ist lang) und gleich in die Werkbank einfügen. Verloren? Einfach einen neuen erstellen, das kostet nichts.

Die Seiten der Anbieter sind auf Englisch. Die Namen der Knöpfe stehen unten deshalb so, wie sie dort erscheinen. Man braucht nur einen Anbieter; für Handschrift ist Anthropic unsere Empfehlung.

Anthropic (Claude): empfohlen für Handschrift

  1. platform.claude.com öffnen und ein Konto anlegen (E-Mail oder Google-Konto).
  2. Guthaben kaufen: Settings → Billing, Kreditkarte hinterlegen und Guthaben kaufen. 5 Dollar reichen zum Ausprobieren.
  3. Schlüssel erstellen: Settings → API keys, dann Create key. Im Formular:
    • Name: zum Beispiel Werkbank.
    • Expiration: Never. Wichtig: Wer hier 7 oder 30 Tage wählt, dessen Schlüssel hört danach einfach auf zu funktionieren.
    • Linked account: du selbst (steht meist schon so da).
    • Workspace: den Default-Workspace auswählen. Ohne diese Zuordnung lehnt Anthropic jede Anfrage der Werkbank ab.
  4. Den Schlüssel kopieren. Er beginnt mit sk-ant-.

OpenAI (ChatGPT)

  1. platform.openai.com öffnen und anmelden. Das ChatGPT-Konto funktioniert dafür, das Guthaben ist aber getrennt.
  2. Guthaben kaufen: Settings → Billing, Zahlungsmethode hinterlegen, Guthaben aufladen. Mindestens 5 Dollar; das Guthaben verfällt nach einem Jahr.
  3. Schlüssel erstellen: API keys, dann Create new secret key, als Name zum Beispiel Werkbank, bestätigen.
  4. Den Schlüssel kopieren. Er beginnt mit sk-proj-.

Mistral (Server in der EU)

  1. console.mistral.ai öffnen und ein Konto anlegen.
  2. Einen Tarif aktivieren. Zum Ausprobieren gibt es einen kostenlosen Einstieg (dafür wird per SMS die Handynummer bestätigt); für ganze Klassensätze können dessen Grenzen knapp werden, dann den bezahlten Tarif mit Zahlungsmethode wählen.
  3. Wichtig: Training abschalten. Mistral verwendet Eingaben und Ausgaben standardmäßig, um seine Modelle zu verbessern, und das wären hier Schülerarbeiten. Im Admin-Bereich unter Privacy den Schalter bei Anonymous improvement data ausschalten.
  4. Schlüssel erstellen: links API Keys, dann Create new key. Name zum Beispiel Werkbank, das Ablaufdatum so spät wie möglich setzen, erneut Create new key.
  5. Den Schlüssel sofort kopieren; nach dem Schließen des Fensters ist er nicht mehr zu sehen.

Ollama (lokal, ohne Schlüssel)

Auf ollama.com herunterladen, installieren, dann im Terminal das gewünschte Modell laden (z. B. ollama pull qwen2.5-vl:7b). Kein Schlüssel, keine Kosten, dafür braucht es einen leistungsfähigen Rechner.

Wenn es nicht klappt

In der App wird ein neuer Schlüssel beim Sichern sofort geprüft; das kostet nichts. Die Werkbank sagt dann, was nicht stimmt:

Meldung der WerkbankWas zu tun ist
„Der API-Schlüssel wird nicht angenommen"Schlüssel unvollständig kopiert, gelöscht oder abgelaufen. Beim Anbieter einen neuen erstellen und vollständig einfügen. Bei Anthropic auf Expiration: Never achten.
„kein Guthaben mehr da"Beim Anbieter unter Billing Guthaben aufladen. Ein ChatGPT- oder Claude-Abo zählt nicht.
„keinem Arbeitsbereich zugeordnet"Nur Anthropic: einen neuen Schlüssel erstellen und dabei den Default-Workspace auswählen.
„Der Anbieter verweigert den Zugriff"Das Konto muss erst bestätigt oder, bei Mistral, ein Tarif aktiviert werden.
„Schlüssel funktioniert", aber die Transkription scheitertMeist fehlt Guthaben: Die Prüfung beim Eintragen kann nur sehen, ob der Schlüssel stimmt, nicht, ob Geld auf dem Konto ist.
Datenschutz: Was zu beachten ist

Im API-Modus werden Schüler-Bilder an den jeweiligen Anbieter gesendet. Die Bilder enthalten Handschrift, oft auch sichtbare Namen oder Kursangaben auf dem Klausurblatt. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten brauchst du in der Regel einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Mistral hostet in der EU und bietet einen DSGVO-konformen AVV an; dort unbedingt das Training abschalten (siehe oben). Anthropic und OpenAI verwenden API-Daten nach eigenen Angaben standardmäßig nicht zum Training, sitzen aber in den USA: immer mit der Schulleitung bzw. dem Datenschutzbeauftragten klären. Ollama sendet nichts nach außen und ist daher unkritisch.

Welches Modell?

Oben rechts im Auswahlfeld steht hinter jedem Modell, was ein Klassensatz von 25 Arbeiten mit je drei Seiten ungefähr kostet. Die Liste holt sich die Werkbank selbst beim Anbieter: Neue Modelle erscheinen von allein (bei Claude mit „neu“ markiert), abgekündigte verschwinden, ohne dass ein Update nötig ist.

Die tatsächlichen Kosten einer Klausur zeigt die Werkbank oben im Klausurkopf. Maßgeblich ist immer die Abrechnung des Anbieters.

Bildschirmfoto: Modell-Vergleich mit zwei Transkripten nebeneinander
Abb. 4Modell-Vergleich: oben die beiden Modelle wählen und Vergleichen klicken. Darunter stehen beide Fassungen nebeneinander, mit den Kosten des Durchgangs; Unterschiede sind gelb markiert. Diese Fassung übernehmen setzt die bessere in den Editor. (Beispieldaten, nachgestellt)

Den API-Key in der Werkbank hinterlegen

In der App (Mac und Windows)

  1. Oben rechts auf ⚙ Einstellungen klicken (oder Menü Klausur-Werkbank → Einstellungen … auf dem Mac, Werkbank → Einstellungen … unter Windows).
  2. Den Key in das Feld des Anbieters einfügen und Sichern. Mehrere Anbieter gleichzeitig sind möglich.
  3. Fertig: Das Modell-Dropdown oben rechts und der Knopf Mit API transkribieren erscheinen sofort, ohne Neustart.

Die Schlüssel liegen im macOS-Schlüsselbund bzw. in der Windows-Anmeldeinformationsverwaltung, nicht in einer Datei. Die Einstellungen zeigen später nur noch die letzten vier Zeichen an. Zum Entfernen gibt es neben jedem hinterlegten Schlüssel einen Knopf.

In der Ordner-Fassung

  1. Im Programmordner die Datei .env.example finden. Sie ist versteckt, weil sie mit einem Punkt beginnt. Sichtbar machen:
    • Mac: im Finder den Programmordner öffnen, dann Cmd+Shift+. drücken. Versteckte Dateien werden eingeblendet.
    • Windows: im Explorer den Reiter Ansicht, dann Einblenden, dann Häkchen bei Ausgeblendete Elemente.
  2. .env.example duplizieren (Rechtsklick, Duplizieren bzw. Kopieren & Einfügen) und die Kopie zu .env umbenennen (nur die vier Zeichen .env, ohne .example).
  3. .env öffnen:
    • Mac: Rechtsklick, Öffnen mit, TextEdit.
    • Windows: Rechtsklick, Öffnen mit, Editor (Notepad).
  4. Den Key bei der passenden Zeile eintragen, direkt hinter das Gleichheitszeichen, ohne Anführungszeichen und ohne Leerzeichen:
    • Mistral: MISTRAL_API_KEY=dein-key-hier
    • OpenAI: OPENAI_API_KEY=dein-key-hier
    • Anthropic: ANTHROPIC_API_KEY=dein-key-hier
  5. Optional bei der Zeile TRANSKRIPTIONS_PROVIDER=keiner eintragen, welcher Provider beim Start vorausgewählt sein soll:
    • anthropic für Claude (beste Handschrift-Erkennung)
    • openai für GPT
    • mistral_pixtral für Mistrals Vision-Modell
    • mistral_ocr für Mistrals klassischen OCR-Modus
    • ollama für ein lokales Ollama-Modell
    Auch ohne diesen Eintrag erscheinen alle Provider mit hinterlegtem Key im Dropdown der Werkbank; die Zeile bestimmt nur die Vorauswahl.
  6. Datei speichern (Cmd+S bzw. Strg+S) und das Editor-Fenster schließen.
  7. Die Klausur-Werkbank beenden: im Terminal (Mac) Ctrl+C bzw. im Konsolen-Fenster (Windows) Strg+C. Danach neu starten.
  8. Im Editor erscheint nun der Knopf Mit API transkribieren. Klick, kurz warten, das Transkript wird automatisch eingefügt.
Wenn der Knopf nicht erscheint

Häufigste Ursachen: die Datei heißt .env.txt statt .env (TextEdit hängt manchmal automatisch .txt an, das muss raus); der Key steht hinter der falschen Zeile oder enthält Leerzeichen; oder das Programm wurde nach dem Speichern nicht neu gestartet. Sobald mindestens ein gültiger Key hinterlegt ist, erscheinen Dropdown und API-Knopf automatisch.

Bridge-Modus bleibt verfügbar

Auch mit API-Key sind die Knöpfe Bild kopieren und Prompt kopieren weiterhin nutzbar. Für einzelne Schüler, bei denen die KI an der Handschrift scheitert, kannst du jederzeit auf den manuellen Workflow zurückfallen.

06 · Übergabe

Übergabe ans Feedback-Tool.

Wenn die Transkripte einer Klausur fertig sind, gibt die Werkbank sie als eine einzige Datei an das webbasierte Feedback-Tool (ka-feedback.html) weiter. Dort liegt danach für jede Schülerin und jeden Schüler eine Korrekturzeile mit dem eingetragenen Text, dazu Aufgaben, Kompetenzen, Bewertung und Erwartungshorizont. Nichts muss kopiert oder abgetippt werden.

Die Reihenfolge in einem Satz

Erst in der Werkbank alles fertig machen (Arbeit aus „Klassenarbeit erstellen“ anhängen, Texte prüfen, als korrigiert markieren), dann eine Datei exportieren und im Feedback-Tool laden. Eine Korrekturrunde muss im Feedback-Tool vorher nicht angelegt werden; das erledigt die Datei.

Schritt 1: Arbeit anhängen (einmal pro Klausur)

Gemeint ist die JSON-Sicherung der Klassenarbeit aus dem Web-Werkzeug Klassenarbeit erstellen: die Datei mit Aufgaben, Kompetenzen und Bewertung. In der Werkbank wird sie über Aufgaben anhängen angedockt (bis Version 0.18.1 hieß der Knopf Planer-Build anhängen, weil die Datei früher aus KA-Planer und KA-Builder kam, die heute in „Klassenarbeit erstellen“ aufgegangen sind). Ohne diese Datei weiß das Feedback-Tool nicht, was bewertet werden soll, und es kann das nachträglich auch nicht mehr lernen.

  1. In Klassenarbeit erstellen die Klassenarbeit öffnen (oben auf den Titel klicken, dann in Meine Arbeiten wählen), links auf Schritt 5 Fertigstellen gehen und unter Weiter zur Korrektur auf ⇩ Als JSON sichern klicken. Die Datei (Name endet auf _Sicherung.json) landet im Download-Ordner. Dasselbe geht über das Menü ⋯ und Als JSON sichern.
  2. In der Werkbank links die Klausur anklicken.
  3. Oben in der Klausur-Kopfzeile auf Aufgaben anhängen klicken (bis Version 0.18.1 hieß der Knopf Planer-Build anhängen) und die eben gespeicherte Datei wählen. Er nimmt die JSON-Sicherung aus „Klassenarbeit erstellen“ genauso wie ältere Dateien aus dem KA-Builder.
  4. Kontrolle: In der Kopfzeile erscheint eine grüne Zeile mit Titel, Sprache und Zahl der Aufgaben; in der Klausurliste steht ein kleines Aufgaben neben der Klausur.

Das geht zu jedem Zeitpunkt, auch erst ganz am Ende. Vergessen ist nicht schlimm: Der Export-Dialog erinnert daran (siehe Schritt 3). Über Aufgaben lösen lässt sich die angehängte Datei wieder entfernen; die Transkripte bleiben dabei unberührt.

Schritt 2: Jede Arbeit prüfen und als korrigiert markieren

  1. Arbeit öffnen, Transkript mit dem Scan vergleichen, unsichere Stellen klären (gelbe Prüfleiste oder ✨ Stellen klären lassen).
  2. Wenn der Text stimmt: Knopf Als korrigiert markieren klicken. In der Schülerliste wird der Punkt grün. Ein zweiter Klick auf denselben Knopf nimmt die Markierung zurück.

Die Markierung bedeutet nur: „Das Transkript ist geprüft.“ Sie hat mit der Bewertung nichts zu tun. Sie entscheidet aber, wer im Export-Dialog schon vorausgewählt ist.

Schritt 3: Exportieren

  1. Oben auf Für Feedback-Tool exportieren klicken. Offene Änderungen an der gerade geöffneten Arbeit werden dabei vorher gespeichert.
  2. Oben im Dialog steht entweder ✓ Aufgaben werden mitgegeben (alles gut) oder ein gelber Kasten „Keine Aufgaben angehängt“. Im zweiten Fall am besten gleich dort auf Aufgaben jetzt anhängen … klicken und die JSON-Sicherung aus „Klassenarbeit erstellen“ wählen. Der Kasten verschwindet dann.
  3. In der Liste steht hinter jedem Namen, wie weit die Arbeit ist:
    • ✓ korrigiert (grün): fertig.
    • noch nicht geprüft (gelb): Text da, aber noch nicht als korrigiert markiert.
    • n unsichere Stellen (gelb): Diese Stellen würden beim Export auf die erste Lesart gesetzt; im Feedback-Tool steht dann ein Hinweis in der Notiz.
    • kein Text (blass): noch nicht transkribiert.
  4. Vorausgewählt sind alle, die als korrigiert markiert sind. Mit den kleinen Knöpfen lässt sich die Auswahl ändern: Alle, Keine, Nur korrigierte, Alle mit Text.
  5. JSON herunterladen klicken (in der App: JSON sichern …, dann einen Speicherort wählen). Ist etwas ausgewählt, das noch nicht fertig ist, fragt die Werkbank einmal nach und nennt, was fehlt.

Die Datei heißt etwa feedback-bundle_2026_09_20_englisch_7b.json und liegt danach im Download-Ordner (bzw. dort, wo sie in der App gespeichert wurde).

Bildschirmfoto: Dialog Für Feedback-Tool exportieren mit Schülerliste und Status
Abb. 5Der Export-Dialog: oben die Bestätigung, dass die Aufgaben mitgehen, darunter die Auswahlknöpfe und die Liste mit dem Stand jeder Arbeit. Vorausgewählt sind die beiden korrigierten Arbeiten. (Beispieldaten)

Schritt 4: Im Feedback-Tool laden

  1. ka-feedback.html öffnen.
  2. Oben auf Arbeit / Werkbank / JSON / ZIP laden klicken (auf der leeren Startseite heißt der Knopf Datei laden).
  3. Die Datei aus Schritt 3 wählen.
  4. Fertig: Die Korrekturrunde ist angelegt, alle Schüler:innen stehen in der Liste, Aufgaben, Kompetenzen, Bewertung und Erwartungshorizont stammen aus der angehängten Arbeit. Ab hier läuft die Korrektur wie gewohnt.

Nachzügler und Nachschreibende

Wer später dazukommt, wird in der Werkbank ganz normal ergänzt. Danach:

  1. In der Werkbank erneut Für Feedback-Tool exportieren. Es dürfen ruhig wieder alle ausgewählt sein.
  2. Im Feedback-Tool die neue Datei genauso laden wie in Schritt 4.
  3. Das Feedback-Tool erkennt die Klausur und fragt: „Zu dieser Werkbank-Klausur gibt es schon eine Korrekturrunde … OK = diese Runde öffnen und ergänzen“. Mit OK bestätigen.
  4. Neue Schüler:innen kommen dazu. Wer schon in der Runde ist, wird erkannt und nicht doppelt angelegt. Bereits geschriebenes Feedback, Punkte und Notizen bleiben unangetastet.
  5. Hat sich bei jemandem der Text in der Werkbank noch geändert, fragt das Feedback-Tool einzeln nach, ob der neue Text übernommen werden soll. Das Feedback bleibt auch dann stehen; es lohnt sich aber ein kurzer Blick, ob es noch zum geänderten Text passt.

Wer lieber gezielt arbeitet: In einer geöffneten Runde gibt es rechts in der Seitenleiste + Schüler:innen aus Werkbank importieren. Der Knopf macht dasselbe Ergänzen, nur ohne die Rückfrage nach der Runde.

Wenn die Arbeit gefehlt hat

Wurde ohne angehängte Aufgaben exportiert, meldet sich das Feedback-Tool beim Laden mit dem Fenster Werkbank-Datei ohne Aufgaben und bietet zwei Wege an:

Klartextnamen

Wenn in der Werkbank ein Klartextname gesetzt ist, wird er in die Datei übernommen. Sonst steht dort die Werkbank-Nummer (z. B. S01). Die Datei ist eine reine lokale Datei; sie wird nirgendwohin geschickt. Nach der Übergabe kann sie gelöscht werden.

07 · Tastatur

Tastenkürzel.

AktionMacWindows
SpeichernCmd+SStrg+S
Nächster SchülerCmd+→Strg+→
Vorheriger SchülerCmd+←Strg+←
Fertig markieren und zur nächsten offenen ArbeitCmd+Umschalt+→Strg+Umschalt+→
Unsichere Stellen prüfen (Prüfleiste)F3 oder Cmd+JF3 oder Strg+J
In der Prüfleiste: übernehmen (nochmal für die nächste Stelle)⏎
In der Prüfleiste: Vorschlag 1 bis 5 wählenAlt+1 … 5Strg+1 … 5
In der Prüfleiste: nächste StelleTab oder Alt+→
In der Prüfleiste: vorige StelleUmschalt+Tab oder Alt+←
Lesemodus an/aus (Listen und Klausurkopf ausblenden)Cmd+Umschalt+LStrg+Umschalt+L
Prüfleiste beenden, Hilfe schließenEsc
08 · Daten

Datenschutz.

09 · Troubleshooting

Bei Problemen.

Ordner-Fassung: Klausuren werden nicht geladen / leere Liste

Du hast vermutlich frontend/index.html direkt im Browser geöffnet (Adresse beginnt mit file://). Das funktioniert nicht.

Lösung: Programm immer über Klausur-Werkbank starten.command (Mac) bzw. Klausur-Werkbank starten.bat (Windows) starten. Adresszeile muss http://127.0.0.1:8765 sein.

„Bild kopieren" funktioniert nicht

Betrifft vor allem die Ordner-Fassung im Browser. Der Browser braucht Erlaubnis für die Zwischenablage. Beim ersten Mal fragt er nach; Erlauben anklicken.

Wenn das Bild-Kopieren auch danach fehlschlägt (typische Meldung: „The request is not allowed by the user agent ..."): einmal http://127.0.0.1:8765 in Chrome öffnen. Chrome ist die zuverlässigste Wahl für die Bild-Zwischenablage; ältere Safari-Versionen können hier zicken.

Windows: „Die Klausur-Werkbank braucht die Microsoft Edge WebView2 Runtime"

Diese Meldung kann am Ende der Installation erscheinen. Auf developer.microsoft.com/microsoft-edge/webview2 den Evergreen Bootstrapper herunterladen und doppelklicken. Danach die Werkbank über das Startmenü starten.

Windows: Werkbank deinstallieren

Einstellungen → Apps → Installierte Apps, „Klausur-Werkbank" suchen, die drei Punkte daneben, Deinstallieren. Die Klausuren bleiben dabei im Datenordner liegen. Wer auch sie löschen will: vorher über das Menü Werkbank → Datenordner im Explorer zeigen den Ordner öffnen und nach dem Deinstallieren löschen.

Windows-App: Etwas funktioniert nicht wie erwartet

Die App schreibt ein Protokoll. %LOCALAPPDATA%\Klausur-Werkbank\Protokolle in die Adresszeile des Explorers einfügen und Enter drücken. Es bleibt auf dem Rechner und enthält keine Schülertexte; bei einer Rückfrage hilft es weiter.

Mac-App: „kann nicht geöffnet werden" oder „Apple kann nicht überprüfen …"

Das ist die einmalige Freigabe beim ersten Öffnen, siehe Erstinstallation Mac. Wichtig ist, in der Warnung Fertig zu wählen und nicht In den Papierkorb legen; die Freigabe selbst steht dann unter Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit.

Mac-App: Der Schlüsselbund fragt nach meinem Passwort

Das Fenster heißt „Klausur-Werkbank möchte auf vertrauliche Informationen … in deinem Schlüsselbund zugreifen“ (englisch: „Klausur-Werkbank wants to use your confidential information stored in …“). macOS fragt damit, ob die Werkbank die gespeicherten API-Schlüssel lesen darf.

  1. In das Feld Passwort das Passwort eingeben, mit dem du dich am Mac anmeldest.
  2. Nicht Enter drücken, sondern mit der Maus auf Immer erlauben (Always Allow) klicken. Enter löst nur Erlauben aus, und das gilt nur für diesen einen Zugriff; dann kommt das Fenster immer wieder.

Ab Version 0.17.3 kommt die Abfrage danach nicht mehr, auch nicht nach Updates. Wer Ablehnen (Deny) klickt, verliert nichts: Die Schlüssel bleiben gespeichert, die Werkbank kann sie nur in dieser Sitzung nicht benutzen und fragt beim nächsten Start wieder.

Mac-App: Etwas funktioniert nicht wie erwartet

Die App schreibt ein Protokoll nach ~/Library/Application Support/Klausur-Werkbank/Protokolle. Es bleibt auf dem Rechner und enthält keine Schülertexte. Bei einer Rückfrage hilft es weiter.

Mac (Ordner-Fassung): „Current directory does not exist" beim Start

Der Ordner liegt vermutlich in Downloads, Dokumente oder Schreibtisch. Ordner ins Hauptverzeichnis verschieben (siehe Erstinstallation Mac, Ordner-Fassung).

Mac (Ordner-Fassung): „Apple could not verify ..." beim ersten Start

Standardverhalten von macOS 15 für unsignierte Skripte. Siehe Erstinstallation Mac für den einmaligen Freigabe-Schritt über Systemeinstellungen, Datenschutz & Sicherheit.

Trennblatt-Erkennung findet nichts

Ursache: Fast immer entfernt der Scanner die Leerseiten schon selbst (Einstellung Leerseiten entfernen / Blank page removal), sodass im PDF gar keine mehr ankommen. Möglich ist auch, dass die Trennblätter beschriftet oder stark durchscheinend sind.

Lösung: Die Scanner-Einstellung abschalten und neu einlesen. Alternativ ohne Trennblätter arbeiten und die Verteilung von Hand angeben, etwa 3,2,4 für drei Arbeiten mit drei, zwei und vier Seiten.

Ein Scan sieht nach dem Optimieren schlechter aus

Lösung: ↩︎ Original in der Bildleiste setzt die Seite auf den Scan vor dem Optimieren zurück. Die Sicherung entsteht automatisch beim ersten Optimieren oder Drehen. Bei sehr blassen Bleistiftschriften lohnt es sich, ohne Optimierung zu transkribieren und stattdessen ein Modell mit stärkerer Handschrifterkennung zu wählen.

Terminal-Fenster zeigt rote Fehlermeldung

Bei Address already in use: Das Programm läuft schon (anderes Terminal-Fenster oder Browser-Tab). Browser öffnen, http://127.0.0.1:8765 aufrufen.

Bei anderen Fehlern: Screenshot machen, Bezugsweg über tools.languageteachercrew.com (siehe Impressum).

10 · Updates

Updates installieren.

Wenn eine neue Version verteilt wird:

Ob es eine neue Version gibt, zeigt die Werkbank oben neben dem Titel selbst an.

Mac-App

  1. Die neue Klausur-Werkbank.dmg öffnen.
  2. Die App wieder auf Programme ziehen und Ersetzen bestätigen.
  3. Fertig. Klausuren, API-Schlüssel und Einstellungen bleiben erhalten; sie liegen nicht in der App. Beim ersten Start nach einem Update kann der Mac einmal fragen, ob die App auf ihre gespeicherten Schlüssel zugreifen darf: Passwort eingeben und Immer erlauben.

Windows-App

  1. Die neue Klausur-Werkbank-Setup.exe herunterladen und doppelklicken (SmartScreen wie bei der Erstinstallation).
  2. Der Assistent erkennt die vorhandene Werkbank und ersetzt sie. Ist sie gerade geöffnet, schließt er sie vorher.
  3. Fertig. Klausuren, API-Schlüssel und Einstellungen bleiben erhalten.

Ordner-Fassung

  1. Zur Sicherheit vorher den Ordner klausuren/ an einen sicheren Ort kopieren.
  2. Neue ZIP entpacken.
  3. Im bisherigen Programmordner die Ordner backend/ und frontend/ durch die aus der neuen ZIP ersetzen. Der Ordner klausuren/ bleibt unangetastet.
  4. Programm starten wie gewohnt.
11 · Kontakt

Kontakt.

Bei Fragen, Fehlern oder Verbesserungsvorschlägen siehe Impressum auf tools.languageteachercrew.com.

Diese Anleitung wird bei jedem Update mit ausgeliefert (ANLEITUNG.html im Programmordner; die ANLEITUNG.md daneben ist nur der Schnellüberblick).